Matheschnüffler

Unser Kooperationsprojekt zur mathematischen Frühförderung, "Die kleinen Matheschnüffler", ist Sieger im Ideenwettbewerb "Mathe erleben"!

Das Projekt „Die kleinen Matheschnüffler“ ist ein Kooperationsprojekt mit umliegenden Tageseinrichtungen zur mathematischen Frühförderung für Vorschulkinder, die an der Hansa-Grundschule angemeldet sind. Die zukünftigen Erstklässler kommen an ca. 10 Nachmittagen in mehreren Gruppen in die Schule und werden dort von ein bis zwei Grundschulkräften betreut. Dort finden Stunden mit den Inhalten: Geometrische Grundbegriffe, Mengenvergleiche, Farb- und Formwahrnehmung, Muster, Denken und Knobeln statt. Basismaterial sind die Materialien des Programms Mathe 2000.

„Die kleinen Matheschnüffler“ starten jeweils mit Beginn des 2. Halbjahres. Wir wollen die Zeit bis zur Einschulung zur Vorbereitung und Unterstützung der Kinder im Hinblick auf den Übergang zur Grundschule nutzen. Die Vorschulkinder werden dann schon Kontakt mit Kindern ihrer zukünftigen Klasse aufnehmen und somit einen bruchlosen Schulstart genießen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die „Matheschnüffler“ unglaubliche Fortschritte sowohl in den o.g. „mathematischen Basiskompetenzen“, als auch im Bereich des Selbstbewusstseins und der Methodenkompetenz in offenen Lernformen gemacht haben.

Das Projekt „Die kleinen Matheschnüffler“ startete erstmals im Januar 2008 mit den Schulanfängerkindern eines Kindergartens in unmittelbarer räumlicher Nähe der Hansa-Grundschule. Dieses erfolgreiche Projekt konnte mittlerweile auf alle Tageseinrichtungen ausgeweitet werden.

 

Seit einigen Jahren besteht ein „Runder Tisch“ im Bezirk Huckarde, an dem Vertreterinnen und Vertreter der Tageseinrichtungen, der 3 Grundschulen und des Familienbüros teilnehmen. Zwei Mal im Jahr findet dieses Treffen statt, um sich gegenseitig auszutauschen und gemeinsame Veranstaltungen vorzubereiten. Besondere Themen sind immer wieder die Einschulungsgespräche mit den Schulanfängerkindern und die Sprachförderung.
Während die Sprachförderung inzwischen in den Focus der vorschulischen Förderung geraten ist, fielen immer wieder mangelnde „Mathematische Basiskompetenzen“ bei den Schulanfängern auf. Diese beschränken sich nicht auf „rechnerische“ Fähigkeiten, sondern beinhalten auch kommunikative, soziale Kompetenzen, sowie die Bereiche der Wahrnehmung und der Motorik. Diese, als allgemein das Lernen beeinflussende Basiskompetenzen sollen bereits vor der Einschulung gefördert werden, um den Kindern einen problemlosen Schulstart zu ermöglichen und spätere Förderungen zu reduzieren. Gleichzeitig lernen die Kinder die Rituale, Regeln und einige Mitschüler der Schule bereits vor Schuleintritt kennen. Denn zeitgleich werden einige Erstklässler mit fachlichen Defiziten in diese Fördergruppen integriert, um Lerninhalte nachzuholen und dabei aber als „Experten“ für die Vorschulkinder zu fungieren. Hier werden diese Kinder in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt und gleichzeitig gefördert.